Die Alb in Karlsruhe

Die Alb entspringt im Nordschwarzwald in etwa 750m Höhe. Bei Ettlingen verlässt sie den Schwarzwald und tritt in die Rheinebene ein. Diese durchquert sie in nordwestlicher Richtung, bevor sie nach rund 55 km nördlich von Karlsruhe in den Rhein mündet. In der Rheinebene fließt die Alb über weite Strecken durch Siedlungsgebiete. Die enge Verbindung mit der Stadt prägt das Bild des Flusses. Die Stadtentwicklung führte mehrfach zur Verlagerung des Alblaufs, etwa für den Bau des Rheinhafens (um die Jahrhundertwende), der Raffinerien (1959 - 61) und der Südtangente (80er Jahre). Die Nutzung der Aue, zum Teil bis an das Flussufer, erfordert verstärkten Hochwasserschutz und Ufersicherungen.

Trotz allem ist die Alb mit ihrem Grünzug ein beliebtes Naherholungsgebiet, in dem auch seltene Tiere leben. Nicht zuletzt verdankt sie das den naturnahen Umgestaltungen, die seit den 90er Jahren und bis heute erfolgen.

Diese Themen werden auf der Tour angesprochen, mancher Blick in die Vergangenheit geworfen, und natürlich wird gezeigt, was sich heute an der Alb entdecken lässt.

Wir beginnen die Tour bei der Brücke über die Alb am Brunnenstückerweg.

Blick über Rüppurrer Wiesen, Foto: Umwelt- und Arbeitsschutz

Von hier schweift der Blick weit über Äckern und vor allem Wiesen. Es handelt sich um eine nacheiszeitliche Flussniederung, die Kinzig-Murg-Rinne. Von der Alb bis zum Bahndamm, den Sie in der Ferne erkennen können, ist sie Überflutungsgebiet und Hochwasserrückhalteraum für die Alb.

Das Gebiet ist von kleinen Gräben durchzogen. Früher wurden diese genutzt um die Wiesen mit dem Albwasser zu bewässern und damit zu düngen, heute dienen sie der Entwässerung. 

Wir fahren ein kurzes Stück an der Alb entlang, bis an die Absperrung vor dem Friedhof.

1 Wiesenwässerung

An dieser Stelle befindet sich eine Schließe mit anschließendem Graben, Relikte aus der Zeit als die Wiesen noch mit Albwasser bewässert wurden. Wiesenwässerung wurde auch in der Kinzig-Murg-Rinne bei Grötzingen praktiziert. Darüber ist ausführlich berichtet in der Tour Grötzingen-Gießbachniederung Punkt 4

Schließe an der Alb
Fotos: Umwelt- und Arbeitsschutz

Wir fahren den schmalen Weg am Friedhof entlang und  erreichen einen Hauptweg.

 An der Ecke stoßen wir auf eine kleine Schließvorrichtung, die die Gräben auf der anderen Wegseite bediente.

 Es geht weiter entlang des Friedhofes. Das Gelände linker Hand ist von kleinen Gräben durchzogen. Nach dem Friedhof wenden wir uns nach rechts zur Alb und erreichen schnell das Wehr am Scheibenhardter Weg.

1 Wehr mit Fischtreppe

Dort führt ein kleiner Flussarm von der Alb weg, der Reiherbach. Ein paar hundert Meter weiter steht an der Alb die Rüppurrer Mühle die wir später erreichen. Der Reiherbach führte einen Teil des Albwasser an der Mühle vorbei. Das Wehr am Scheibenhardter Weg und der Reiherbach wurden angelegt, um den Zufluss zur ehemaligen Rüppurrer Mühle zu regulieren. Das  Wehr am Reiherbach wurde 1996 umgebaut. An Stelle des Wasserfalls besteht nun eine langgestreckte Rampe aus Natursteinen, die Fischen und Kleintieren die Passage des Wehrs erlaubt.

Wehr am Reiherbach 1995
Reiherbach 2018, Fotos: Umwelt- und Arbeitsschutz

Wir überqueren die Straße und bleiben an der Alb. Der Weg dort ist teilweise relativ schmal, und wenn wir mit dem Rad unterwegs sind nehmen wir Rücksicht auf Fußgänger. Bald erreichen wir die ehemalige Rüppurrer Mühle.

Die Flusssohle vor dem Mühlengebäude ist befestigt. Der wegnahe Teil wurde so umgestaltet, dass er von Fischen passiert werden kann. Die Rüppurrer Mühle ist ein Überbleibsel eines ehemaligen Schlosses, das erstmals vor über 900 Jahren urkundlich erwähnt wurde und bis Mitte des 18. Jahrhunderts bestand.  Wenn wir die kleine Brücke bei der Mühle überqueren, sehen wir auf der anderen Straßenseite das schöne Gebäude der alten Meierei des Schlosses. Mühle und Meierei sind die einzigen Überreste des Schlosses.

Es geht weiter an der Alb entlang, vorbei an einer großen Wiese. An deren Ende führt ein Steg über die Alb. Auf der anderen Seite sehen wir die Überreste einer ehemals stattlichen alten Eiche.

3 Heldbock

In ihr hat die Larve eines der größten einheimischen Käfers gelebt, des Heldbocks, der nur an alten Eichen vorkommt. Die Larve lebet drei bis vier Jahre im Holz des Baumes. Dann verpuppt sie sich. Der geschlüpfte Käfer gelangt durch einen Gang ins Freie, den die Larve noch angelegt hat. Die großen Schlupflöcher lassen sich am Stamm noch erkennen. Damit die Larven ihre Entwicklung beenden konnten wurden Stumpf und Stammreste belassen. Sie dienen nun als Lebensraum für viele andere Insekten. Mehr zum Heldbock in Karlsruhe

Eichenstumpf, Foto: Umwelt- und Arbeitsschutz

Gut 200 Meter weiter erreichen wir die Nürnberger Straße. Wer mit Kindern unterwegs ist, den wird der umfangreiche Spielplatz mit Zugang zur Alb vielleicht zu einer Pause verlocken. Beim Fußbad lässt sich auf der anderen Uferseite etwas beobachten.

4 Schwarzerle

Die Schwarzerle ist der natürliche Uferbaum kleinerer Flüsse und Bäche. Sie wird bis 120 Jahre alt und kann 25 bis 30 Meter Höhe erreichen. Sie blüht im April und Mai, bevor sie ihr Laub entfaltet. Die Früchte sind kleine Zapfen. Die Erle ist ausgezeichnet an ihren nassen Standort angepasst. Es schadet dem Baum nicht, wenn die Wurzeln ständig im nassen Grund stehen, ja die Wurzeln wachsen sogar zum Wasser hin und in die Flusssohle hinein. Bei niedrigem Wasserstand lässt sich das besonders gut beobachten. Bei alten Bäumen bilden sie einen dichten, palisadeartigen Wuchs. Dadurch wird das Ufer wirkungsvoll vor Abspülung geschützt, gleichzeitig bietet das Wurzelgeflecht ein Versteck für Fische und andere Tiere. Die Wurzeln anderer Bäume, zum Beispiel der Pappel wachsen dagegen vom  Wasser weg und können leicht unterspült werden.

Pallisadenwurzeln, Foto: Umwelt- und Arbeitsschutz
Blatt und Frucht der Schwarzerle
Wurzelwachstum der Schwarzerle
Wurzelwachstum der Pappel

Wir überqueren die Nürnberger Straße, fahren entlang der Alb und erreichen eine Sandsteinbrücke.

5 Albverlegung

Alter Albverlauf vor der Brücke
Alter Albverlauf nach der Brücke, Fotos: Umwelt- und Arbeitsschutz

An dieser Stelle wurde die Alb Ende der 1980er Jahre verlegt. Ursprünglich bog sie wenige Meter vor der Brücke nach links (in Richtung Nordwesten) ab. Besonders im Frühjahr, wenn der Boden noch nicht begrünt ist, lässt sich der alte Verlauf noch gut erkennen. Kurz nach der Brücke führt der Weg über den alten Alblauf hinweg und man sieht noch die alten Ufermauern.

April 1988
März 1989
Sommer 1991, Fotos: Umwelt- und Arbeitsschutz

Heute fließt die Alb nach der Brücke Richtung Nordosten und in einer weiten Schleife zurück. Von der Brücke sieht man flussabwärts neben dem Fluss nur dichte Weidenbestände. Die Fotos zeigen wie  nach der Verlegung aussah und wie schnell es sich entwickelt hat. Im April 1988 hatte die Natur noch kaum Besitz von der Fläche ergriffen. Am rechten Ufer war aber bereits eine ausgedehnte Schlammbank entstanden, die, noch unbewachsen, leicht an der dunkelbraunen Farbe zu erkennen ist. Eine Steinschüttung markierte die linke Uferlinie. Zwischen ihr und dem kahlen Damm der Südtangente liegt eine Flachwasserzone, die nur bei hohem Wasserstand überschwemmt wird. (Foto vom März 1989).  Im Sommer 1991 war die Überschwemmungsfläche unter anderem mit Binsen und den roten Blüten des Blutweiderich dicht übersäht. Vereinzelt sind Schösslinge von Weiden und Schwarzerlen zu erkennen. In den folgenden Jahren ist die Fläche immer mehr verlandet. Die Gehölze haben die Oberhand gewonnen, ein kleiner Auwald ist entstanden.

Wir überqueren den Fluss, und anschließend die große Brücke die über die Bahnhofsgleise führt und stoßen wieder auf die Alb. Nachdem wir eine Eisenbahnbrücke unterquert haben sehen wir auf der rechten Seite das ehemalige Stephanienbad (heute Ev. Gemeindezentrum Paul Gerhardt).

Foto: Umwelt- und Arbeitsschutz

6 Stephanienbad

Es wurde 1809-11 errichtet als Tanz- und Speiselokal mit angeschlossener „Badeanstalt“ an der Alb. Damals lag die Alb noch abseits von Karlsruhe und diente den Bürgern als Sommerfrische. Auch Johann Peter Hebel hat darüber berichtet. mehr

Nach überqueren der Straße gelangen wir in einen Grünzug, der sich kilometerweit an der Alb entlang zieht. Bald wechselt der Weg auf die rechte Seite der Alb. Später unterquert er eine große Straße. Kurz darauf verbreitert sich der Asphaltweg, verläuft oberhalb der Alb und erreicht eine Brücke. Von dort blicken wir flussabwärts auf die Alb.

7 Naturnahe Umgestaltung

Dieser Flussabschnitt wurde in der ersten Hälfte der 1970er  Jahre  verlegt und begradigt um den Bau der Südtangente zu erleichtern. Die Ufer wurden, den damaligen Standards entsprechend als gleichförmig geneigte Böschungen angelegt und mit Steinen gepflastert. Im Winterhalbjahr 2002/03 wurde der Flussabschnitt dann naturnah umgestaltet. Er wurde abwechslungsreich strukturiert und hat nun viele Merkmale eines naturnahen Flusses: unbefestigte Ufer und eine variable Uferlinie. Die Sohle ist abwechslungsreich, mit Steinen, kiesig, sandig oder schlammig. Die Fließgeschwindigkeiten wechseln, es gibt Schnellen und strömungsruhige Bereiche. Diese Strukturen können sich bei einem Hochwasser verändern und verlagern. Im Idealfall hat ein Fluss eine Aue, die bei Hochwasser überschwemmt werden kann. Als Stadtfluss sind der Alb in dieser Hinsicht enge Grenzen gesetzt.

1982 wurde die erste naturnahe Umgestaltung an der Alb durchgeführt. Danach fanden, vor allem ab den 90er Jahren, zahlreiche weitere statt. Das ist ein wesentlicher Grund, weshalb die Karlsruher Alb auf weite Strecken heute als Biotop von europäischem Rang  eingestuft ist (Natura 2000-Schutzgebiet der EU). mehr

Über die Brücke gelangen wir auf die linke Albseite. Auf dem nächsten Kilometer begegnen uns einige alte Eichen am Wegrand.

Alte Eichen

Zur Zeit der Stadtgründung vor 300 Jahren wurde die Hardtebene großenteils von einem von Norden nach Süden durchgängigen Wald eingenommen. Die Stadt musste sich zwangsläufig in den Wald hinein entwickeln. Aus diesem Grund sieht man noch heute mitten im Siedlungsgebiet alte Eichen stehen. Auch die alten Eichen an der Alb sind Überreste dieses Waldes.

Beispiele für alte Eichen am Weg, Fotos: Umwelt- und Arbeitsschutz

Karlsruhe dehnte sich aus, verschmolz mit den umliegenden Dörfern und die Alb wurde immer öfter zum Störfaktor für die Stadterweiterung. In Karlsruhe wurde sie deshalb fast überall verlegt.  Der einzige Abschnitt mit dem ursprünglichen Lauf im natürlichen Tal der Alb liegt etwa 4 Kilometer vor uns.  

Aber vorher lohnt sich noch ein Blick auf eine  weitere naturnahe Umgestaltung.

9 Naturnahe Umgestaltung

Der Abschnitt flussabwärts der Brücke wurde im Frühjahr 1991 naturnah umgestaltet. Den Unterschied zum Zustand von 1990 macht das Foto deutlich. Damals: Geradliniger Verlauf, gleichförmige Ufer mit Betonverbundsteinen befestigt, wenige standortfremde  Ufergehölze, z.B. Pappeln - mehr Kanal als naturnaher Fluss.

Wir bleiben auf der linken Seite der Alb, unterqueren einen Straßenknoten und wechseln bei nächster Gelegenheit auf die andere Seite.

Ab hier befinden wir uns im alten Tal der Alb. Der Flusslauf windet sich und man kann die mehrere Meter hohen natürlichen Böschungen erkennen. So tief hat sich der Fluss in die Landschaft der Hardtplatte eingegraben.

Diese Strecke ist etwa zwei Kilometer lang. Nach rund einem Kilometer unterqueren wir die nächste breite Straße und erreichen kurz danach ein Wehr. Es regelt den Zufluss zum Mühlkanal der Appenmühle, die wir auch noch erreichen.

Aus ökologischer Sicht sind Wehre problematisch. In ihrem Rückstaubereich fließt das Wasser langsamer. Dort lagert sich vermehrt Schlamm ab. Auch erwärmt sich das Wasser stärker, wodurch die Aufnahmefähigkeit für Sauerstoff abnimmt.  Zur natürlichen Dynamik eines Flusses gehört Geröll, das vom Wasser flussabwärts transportiert wird. Ein Wehr verhindert die weitere Verlagerung dieses „Geschiebes“. Nicht zuletzt sind Wehre sind für viele Wassertiere unüberwindliche Hindernisse auf ihren Wanderungen stromaufwärts. Deshalb wurde das Wehr mit einer Fischpassage versehen.

Ökologische Wirkung von Wehren
Wehr bei der Appenmühle-früherer Zustand, Fotos: Umwelt- und Arbeitsschutz
Wehr mit Fischpassage

An der Daxlander Straße verlässt die Alb den Landschaftsraum der Hardplatte und erreicht die Rheinniederung. Der Weg führt noch ein paar hundert Meter an der Alb entlang, dann erklimmt er eine Böschung.

11 Hochgestade

Es handelt sich um das sogenannte Hochgestade, die Grenze zwischen Hardtebene (oben) und Rheinniederung. Das Hochgestade, ist die Uferlinie einer ehemaligen Schlinge des Rheins. Hier verläuft der Radweg genau auf der Grenze der beiden Landschaftsräume Rheinniederung und Hardtebene. Zur Alb hin fällt das Gelände ab, auf der anderen Seite steigt es steil an. Oben liegt das alte Höhenniveau der eiszeitlichen Hardtplatte. Die Alb verläuft hier an Stelle einer früheren Rheinschleife. Der Höhenunterschied an diesem Hochgestade zeigt, wie tief sich der Rhein in das eiszeitliche Geländeniveau der Hardtebene eingegraben hat (Das Gelände auf der anderen Seite der Alb liegt ebenfalls höher als der Fluss, wurde aber aufgeschüttet zum Schutz des Rheinhafens). Mehr: Tipp Hochgestade

An der Böschung oberhalb des Weges blüht im April der Lerchensporn Mehr: Tipp Lerchensporn 

Auf der Fußgängerbrücke überqueren wir die verkehrsreiche Honsellstraße.

Wegen des geringen Gefälles in der Rheinniederung fließt die Alb nur träge dahin, dadurch können sich umfangreiche Wasserpflanzenbestände bilden, die im späten Frühjahr und Sommer den Fluss bedecken. Es dominiert vor allem der flutende Hahnenfuß, der Ende Juni und im Juli blüht und stellenweise einen Blütenteppich bildet. Mit ein bisschen Glück lassen sich auch die schmetterlingsartig flatternden Prachtlibellen beobachten.

Flutender Hahnenfuß, Foto: Umwelt- und Arbeitsschutz
Prachtlibelle, Foto: Cornelia Buchta

Der Weg führt rund 2 Kilometer an der Alb entlang und dann weg von der Alb,  auf eine Straße. Ihr folgen wir kurz und biegen dann links ab in die Litzelaustraße. Nach 300 Meter geht es über eine Brücke auf die linke Seite der Alb und dann weiter an der Alb entlang. Am Ende unterqueren wir nach links die Hochstraße. Nach 200 Metern müssen wir uns für eine Weile von der Alb verabschieden um sie auf der anderen Seite der Südtangente (B10) wieder zu erreichen. Wir fahren nach links, unterqueren den Bahndamm, fahren dann an ihm 1 Kilometer entlang bevor wir ihn und bald danach die B 10 unterqueren. Danach geht es sofort nach rechts in Richtung B10. Der Radweg verläuft aber nur 100 Meter an der lauten Bundesstraße entlang, bevor er nach links wieder an die Alb führt.

Alb in Höhe der Raffinerie, Foto Umwelt- und Arbeitsschutz

Wir fahren nun auf einem Damm links der Alb, die fast 4 Kilometer ziemlich geradlinig nach Norden zieht. Der Damm schützt das Gebiet westlich davon für den Fall. dass die Alb bei Rheinhochwasser schlecht abfließen kann und sich anstaut, denn hier liegt die größte Raffinerie Deutschlands. In den 60er Jahren schlängelte sich die Alb im Westen durch einen großen Auenwald. Die Alb wurde an die heutige Stelle verlegt, der Wald abgeholzt, das Gelände aufgeschüttet und es entstand die Raffinerie. Vom Radweg aus sehen wir davon aber nicht viel mehr als ein paar dicke Rohrleitungen. An der Alb lässt sich manchmal ein Graureiher entdecken oder ein Kormoran. Der breite Streifen zwischen Alb und Damm ist im Sommer sehr blütenreich.

Später teilt sich der Weg auf. Nach rechts führt er über die Alb und auf kürzestem Weg nach Neureut. Geradeaus weiter führt der Weg zur Albmündung. Rechts liegt die feuchte Senke eines ehemaligen Altrheins, durch die jetzt die Alb fließt.

12 Albmündung

Nach ein paar hundert Metern biegt der Weg nach Norden ab und überquert die Alb. Hier befindet sich ein Wehr. Führt der Rhein Hochwasser wird es geschlossen, damit das Rheinwasser nicht in die Alb zurückstaut, und zu Überschwemmungen führt. Die Alb wird dann  nach Norden abgeleitet und fließt erst bei Leopoldshafen in den Rhein. Vom Wehr aus sieht man die Mündung der Alb.